Martina Hetzenauer

Die österreichische Sopranistin Martina Hetzenauer studierte Sologesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz und Wien und beendete ihr Studium mit ausgezeichnetem Erfolg. Ihr Operndebüt gab sie als Henne und Eichelhäher in Leos Janaceks Oper „Das schlaue Füchslein“. Viele andere Partien – wie  Juliette in B. Martinu´s gleichnamiger Oper, oder Maria in „Die Rosen der Madonna“ von R. Stolz, Fremde Fürstin in „Rusalka“ von A. Dvorak, Hexe und Mutter in E. Humperdinck´s Märchenoper „Hänsel und Gretel“, Gräfin Almaviva  in „Le nozze di Figaro“ von W.A. Mozart und auch Cendrillon in J. Massenet´s gleichnamiger Oper – folgten.

Martina Hetzenauer ist Preisträgerin des Hugo Wolf-Wettbewerbs (1. Preis), des Internationalen Heinrich Strecker Wienerlied- und Operetten Wettbewerbs, des Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ Graz (2. Preis) und des „Schubertwettbewerbs“ in Dortmund. Gewinnerin des Thomas Wiese Preises für Liedgesang und Finalistin des von Thomas Quasthoff initiierten Wettbewerbs „Das Lied“ in Berlin. Außerdem war sie Stipendiatin der Tokyo Foundation. Vom Österreichischen Bundesministerium für Unterricht und Kunst erhielt sie sogar den Studienförderungspreis.

Martina Hetzenauer ist unter anderem Solistin des Bachfestivals Graz, der Jungen Oper Austria, und trat im Schlosstheater Schönbrunn/Wien, beim Kulturherbst Jennersdorf, im Theater im Pfalzbau/Ludwigshafen, im Theater Heidelberg, im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, bei der Schubertiade Atzenbrugg, der EPTA-Linz 09, im Grazer Congress (Stephaniensaal), im Wiener Konzerthaus und gemeinsam mit Charles Spencer beim Ljubljana Festival auf. Im Rahmen der Konzertreihe des ORF-RSO Wien „KammeRSOund“ war sie im großen Sendesaal des ORF-Funkhauses zu hören. Weitere Konzerte und Engagements im In- und Ausland folgen.