Dirigent Gergely Sugar

Der in Ungarn geborene Dirigent und Hornist, Mitglied der Wiener Symphoniker Gergely Sugár hat seine künstlerische Hauptausbildung an der berühmten Budapester Franz-Liszt-Musikakademie sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien durchlaufen. Zu seinen Professoren gehörten die Komponisten Iván Madarász und Ádám Kondor, die Dirigenten Tamás Gál, László Kovács sowie die Hornisten Hector McDonald, Friedrich Gabler und Ádám Friedrich.

Bereits im Alter von 21 Jahren avancierte er zu einem der jüngsten Mitglieder des Budapester Festivalorchesters unter der Leitung von Maestro Iván Fischer. Seinem Einfluss ist es auch zu verdanken, dass Gergely eine Karriere als Dirigent einschlug. Nach erfolgreich absolviertem Horn-Probevorspiel wurde er 23-jährig Mitglied der renommierten Wiener Symphoniker und setzte seine Studien im Fach Dirigat beim legendären Maestro Jorma Panula im russischen Sankt Petersburg, beim niederländischen Orchestergründer Maestro Kees Bakels und bei Gimenez Carreras fort.

Zu seinen ersten Engagements als Dirigent zählten das Akademische Festivalorchester Sankt Petersburg, Russland; die Kammermusiker, der Kammerchor, das Blechbläserensemble sowie das Jugendorchester des Malaysischen Philharmonischen Orchesters mit landesweiten Auftritten; sowie die Kammersymphonie der Wiener Symphoniker im majestätischen Musikverein und im Konzerthaus der österreichischen Hauptstadt.

Gergely war im Rahmen der Arbeit an Arnold Schönbergs „Ein Überlebender aus Warschau“ Ersatzdirigent für Christoph von Dohnanyi und Thomas Hampson, wirkte bei der Einstudierung von Werken des amerikanischen Komponisten John Adams mit und leitete als Dirigent deren Aufführung im Wiener Konzerthaus, brachte Kompositionen von Miguel Kertsman zur Uraufführung und leitete schließlich die Kammerkonzertreihe Illustrated Chamber Performances in den Petronas-Türmen, Kuala Lumpur, wo er klassische Meisterwerke von Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Antonín Dvořák, Johann Strauss sowie Pjotr Iljitsch Tschaikowsky zu Gehör brachte.

Zu den ihm bevorstehenden Höhepunkten der Spielzeit 2017 gehören Werke von Gustav Mahler („Das Lied von der Erde“), Violinkonzerte von Felix Mendelssohn Bartholdy und Kurt Weil sowie Kompositionen von Conlon Nancarrow, Aaron Copland, Sergei Prokofjew, Ludwig van Beethoven und Igor Strawinsky.

Gergelys Aufnahmen als Solist des Hornkonzerts von Christoph Förster, der Komposition „Jugend“ von Sigfrid Karg-Elert, des Septetts in Es-Dur Op. 20 von Ludwig van Beethoven sowie Robert Schumanns Adagio und Allegro sind auf den Labels Solo Musica, München, Hungaroton beziehungsweise Schloss Weinzierl erhältlich.

Gergely Sugár ist Universitätsprofessor an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich. Gergely wohnt in Wien, zusammen mit seiner Ehefrau, der Violinistin Orsolya Korcsolán und seinem Sohn Natan.